Go West
Nach dem Santa Fe haben die Koreaner
ihren nächsten Geländewagen jetzt Tucson benannt. Nach der zweitgrößten Stadt
des
US-Bundesstaates Arizona. Folglich fiel der Tucson etwas kleiner aus als der
allseits beliebte Santa Fe.
Mit 4,32m ist der Tucson um 18 cm kleiner als der Santa Fe, verfügt aber mit
2,63 Metern über einen größeren Radstand.
Dadurch erhält man viel Platz im Innenraum.
Auch das Karosseriedesign erinnert stark an den Santa Fe, auch wenn die grau abgesetzten Kunststoff-Planken rundum den Tucson noch etwas knorriger und wuchtiger erscheinen lassen.
Hyundai betont, dass das Thema Sicherheit bei der Entwicklung des Tucson im Mittelpunkt stand. Neben ABS mit elektronisch geregelter Bremskraftverteilung, Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer sind auf Wunsch durchgehende Vorhangairbags - auch für die Passagiere im Fond - mit an Bord. Gegen einen weiteren Aufpreis ist sogar die Anti-Schleuder-Elektronik ESP zu haben.
Ebenfalls bekannt aus dem Santa Fe ist die Motorenpalette des Tucson, die mit einem Zwei-Liter-Benzinmotor mit variabler Ventilsteuerung (CVVT) und 143 PS (105 kW) beginnt.
Topmotorisierung ist auch hier der 2,7-Liter-V6-Benzinmotor mit 173 PS (127 kW) und als Dieselvariante wird der Zwei-Liter-Commonrail-Diesel mit 113 PS (83 kW) eingesetzt.
Neben einer Frontantriebsvariante gibt es eine Version mit variablem Allradsystem, bei dem standardmäßig nur die Vorderräder angetrieben werden. Erst bei ungünstigen Straßenbedingungen werden je nach Schlupf bis zu 50 Prozent der Antriebskraft mittels TOD- Getriebe auf die Hinterräder übertragen.

