

ESP
Was ist ESP (elektronisches
stabilitäts Programm) ?
Die Elektronik im Auto nimmt uns nicht nur viel Arbeit ab, senkt den Kraftstoffverbrauch
und sorgt für sauberere Abgase, sondern sie bringt auch ein enormes Plus an
Sicherheit mit sich. Man denke nur an die ABS-Bremse (Antiblockiersystem),
die ab Ende der 80er-Jahre in immer mehr Fahrzeuge Einzug hielt und heute
zur Standardausrüstung selbst bei Kleinwagen gehört. Mit den so genannten
Radsensoren, die für das ABS notwendig sind, begann aber noch eine andere
Erfolgsgeschichte, die des ESP, des Elektronischen Stabilitätsprogramms. Schon
Ende der 80er-Jahre fing Mercedes an, in Zusammenarbeit mit Bosch ein System
zu entwickeln, das in der Lage war zu erkennen, wann ein Auto von seiner Ideallinie
abweicht. Beispielsweise, wenn es in einer zu schnell gefahrenen Kurve übersteuert,
das heißt das Heck zum Außenrand der Kurve drängt. Ein im Grenzbereich typisches
Fahrverhalten von Wagen mit Hinterradantrieb.
Das Gegenteil ist Untersteuern. Hier schiebt das Auto über das vordere äußere Rad zum Kurvenrand - typisch für den Frontantrieb. Auch bei schnellen Ausweichmanövern kann ein Auto leicht ins Schleudern geraten, was umso eher passiert, je glatter die Fahrbahn ist und je abrupter am Lenkrad gedreht wird. All dies zu erkennen ist die Aufgabe des ESP. Mitsubishi nennt sein selbst entwickeltes Antischleudersystem MASC (Mitsubishi Active Stability Control). Es ist ab sofort in jedem Mitsubishi Pajero GLS zu finden. Damit das elektronische System exakt "fühlt", in welchem momentanen Zustand sich das Auto befindet, reichen natürlich die Raddrehzahlsensoren des ABS längst nicht mehr aus. Eine der Hauptinformationen für das Steuergerät liefert der so genannte G-Sensor (Gierraten Sensor).