Die Startanlge

Die Startanlage besteht in der Regel aus einem batteriegespeisten Gleichstrommotor, dem Zünd-Startschalter, eventuell aus einem Startrelais, einem Magnetschalter am Startermotor und der Verkabelung.

Die zum Anspringen benötigten Drehzahlen des Motors von etwa 80 bis 160 U/min werden durch eine geeignete Übersetzung von Motorzahnkranz und Starterritzel gebildet.

Der Starter besteht aus

- Einrückrelais (Magnetschalter)

 

- Elektromotor

 

- Einspurgetriebe

Schubschraubtrieb-Starter mit Vorgelege

Zwischen dem Startermotor und dem Ritzel ist zusätzlich ein Planetengetriebe als Vorgelege eingebaut, das die Aufgabe hat, die hohe Drehzahl des Starters zu verringern und gleichzeitig das Drehmoment am Ritzel zu erhöhen.

Rollenfreilauf (Bild)

Er besteht aus dem Freilaufring mit den Rollengleitkurven, den Rollen und den Schraubenfedern.

Die Rollen gleiten auf dem Ritzelschaft. Die Rollengleitkurven verengen sich in einer Richtung. Wird der Freilaufring vom Startermotor angetrieben, so werden die Rollen in den sich verengenden Teil der Rollengleitkurven gedrückt; der Ritzelschaft wird dadurch mit dem Startermotor gekuppelt.

Nach dem Anspringen des Motors werden die Rollen vom überholenden Ritzel, das jetzt vom Motor angetrieben wird, in den weiteren Teil der Rollengleitkurven gedrückt; der Kraftschluss wird gelöst.

fehlersuche

 

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Freilauf

Er hat die Aufgabe, während des Startvorgangs das Antriebsmoment des Startermotors kraftschlüssig auf das Ritzel zu übertragen.
Springt der Motor an, d.h. wird der Anker vom Motor her angetrieben, so muss er das noch eingespurte Ritzel vom Startermotor trennen. Dadurch wird ein unzulässig starkes Hochdrehen und damit ein Zerstören des Starters verhindert.

Man unterscheidet:

- Rollenfreilauf.
Er wird bei kleineren Startern für Pkw und leichtere Lkw eingesetzt.

- Lamellenfreilauf.
Er wird bei größeren Startern für Nkfz eingesetzt.

 

Fehlersuche:

Manche Fahrzeugtypen verwenden Startrelais.
Der Starter wird deshalb nicht direkt vom Zündschloss bestromt.

Starterrelais werden verwendet, um die Motorelektronik vor hohen Spitzenströmen zu schützen die auftreten,
wenn beispielsweise eine Batterie in die Jahre gekommen ist und an Leistung verloren hat. Dann würde der
Starter allen Strom aus der Batterie ziehen und sämtliche Relais im Fahrzeug momentan abfallen. Dabei kommt es
zu einer schnellen Wechselwirkung zwischen Spannungsaufnahme und Spannungsabfall. Die Relais beginnen zu flattern.

In den Relaisspulen wird Spannung indiziert, die an die Elektronik abgegeben wird. Diese Induktionsspannungen
erreichen zum Teil Spannungsspitzen von einigen hundert Volt - empfindlichere oder nicht elektronisch geschützte
Geräte wie das Motorsteuergerät und Bauteile der Komforelektronik, Airbag, ABS etc. können zerstört werden.

In neueren Fahrzeugen ist in den elektronischen Geräten bereits eine Schutzelektronik eingebaut die diese
gefährlichen Spannungsspitzen beseitigt.

Die häufigsten Fehler und die Diagnosen

 

 

 

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Starter

Starter Reparatur

Die Reparatur wäre im Grunde genommen relativ einfach, weil alle Teile samt Kohlenträger und Kabel mit Kabelschuh erhältlich sind.

Wir haben uns jedoch gedacht, bei einem Passat Bj. 89 darf die Reparatur gerade nichts kosten. ( Bild )

Als Alternative bot sich ein noch ungebrauchter Kabelschuh wie er für die Batterieanschlüsse der Auto HiFi Verstärker verwendet wird und ein 2,5 mm² Kabel.

Das Kabel haben wir 3 fach genommen um den Querschnitt zu erhöhen... somit erhielten wir etwa 8 mm² . Gerade so ausreichend für 80 -150 Ampere. ( Bild )

Um das Verbindungskabel zwischen Magnetschalter und Kohlenträger fest zu verbinden, wurde der Kabelschuh der am Magnetschalter angeschraubt wird verlötet und der Kohlentraäger mit einem extra Kabel umwickelt und ebenfalls verlötet. Dabei ist darauf zu achten, dass das Geflecht, nicht zu groß wird und an der Starterinnenwand später ansteht (Masseschluss) !!! ( Bild )

Danach haben wir den Kohlenträger wieder vorsichtig mit dem Läufer eingebaut, alle Lagerstellen
gründlich gefettet und den Starter wieder zusammengabaut ( Bild ) und im Fahrzeug eingebaut.

 

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die Pannenhilfe steht z.Z. noch nicht zur Verfügung

 

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Quellenangabe:
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