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| DIESELKRAFTSTOFFE | ||||||||||||||||||||||||||||
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Dieselkraftstoff- |
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Diesel besteht aus einer Vielzahl einzelner Kohlenwasserstoffe die durch stufenweise Destillation (180-360°C ) aus dem Rohöl gewonnen werden. Die Anforderungen an die Dieselkraftstoffe werden in Nationalen Normen festgelegt. Für Deutschland gilt DIN 51601. Die wichtigsten Kenngrößen
dieser Norm sind: |
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Cetanzahl (Zündwilligkeit) |
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| Kälteverhalten,
Filtrierbarkeit Durch Ausscheidung von Paraffinkristallen bei Temperaturen um 0°C kann es zu Verstopfungen des Kraftstofffilters und zu Unterbrechungen in der Kraftstoffförderung kommen. Die Raffinierien setzen in den kalten Jahreszeiten dem Diesel sogenannte "Fliesverbesserer" zu die die Parafinausscheidung zwar nicht verhindern aber das Wachstum der Kristalle stark behindern. |
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| Cetanzahl
(Zündwilligkeit) Kälteverhalten Filtrierbarkeit Flammpunkt Siedebereich Dichte Schwefelgehalt Additive |
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Flammpunkt |
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| Siedebereich Die Lage des Siedebereichs beeinflusst Kenngrößen, die für das Betriebsverhalten des Dieselkraftstoffes wichtig sind. Eine Ausweitung des Bereiches nach tieferen Temperaturen führt zwar zu einem kältegeeigneteren Kraftstoff, senkt jedoch seine Cetanzahl ab und verschlechtert vor allem die Schmiereigenschaften. Wird auf der anderen Seite die Temperatur erhöht, was wegen der besseren Rohölausnutzung wünschenswert ist, kann dies zu erhöhter Rußbildung und Düsenverkokung führen. |
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| 22. August 1934: Die erste österreichische wirtschaftliche Ölsonde geht in Produktion - Gösting 2, eine Bohrung nördlich von Zistersdorf im niederösterreichischen Weinviertel. | ||||||||||||||||||||||||||||
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| Dichte Der Heizwert des Diesels ist abhängig von seiner Dichte. Höhere Dichte ist gleich höherer Heizwert aber auch erhöhte Rußbildung. |
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| Schwefelgehalt Da bei der Verbrennung im Motor der Schwefel zu Schwefeldioxid (SO²) umgesetzt wird, hat der Gesetzgeber den maximal zulässigen Schwefelgehalt begrenzt. Durch den Einsatz von Partikelfilter mit Nachverbrennung ist eine weiter Herabsetzung des Schwefelgehaltes notwendig. |
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Additive Die Gesamtkonzentration der Additive liegt unter 0,1 Prozent, sodaß die physikalische Kenngröße des Kraftstoffes nicht verändert wird.
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| Pumpenbock Ist eine Bohranlage "fündig", wird das vorhandene Rohöl zu Tage gefördert. Wenn der Druck in der Lagerstätte zu gering ist, um von alleine an die Oberfläche zu kommen (eruptive Förderung), wird es durch Pumpenböcke (die bekannten "Pferdeköpfe") aus der Lagerstätte gepumpt. | ||||||||||||||||||||||||||||